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Fahrlässige Körperverletzung

 

Verkehrsstrafrecht / Tatbestand: Fahrlässige Körperverletzung:

 

Der Tatbestand der Fahrlässige Körperverletzung ist im Strafgesetzbuch in § 229 StGB geregelt. 

 

§ 229 StGB

Nach einem Verkehrsunfall, der einen Personenschaden zur Folge hat, wird grundsätzlich ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körper-verletzung eingeleitet. Während die Kfz-Haft-pflichtversicherung den Ausgleich für den Personen- und Sachschaden leistet, drohen noch die strafrechtlichen Konsequenzen. Je nach Schwere der Verletzung und dem Maß der der Vorwerfbarkeit kann neben einer Geldstrafe auch ein Fahrverbot  verhangen. In selten Fällen droht ein Entzug der Fahrerlaubnis. Wenn kein Fahrverbot verhangen wird, so hat die fahrlässige Körperverletzung auch keine Punkte zur Folge. Bei Verhängung eines Fahrverbotes werden 2 Punkte und bei Entzug der Fahrerlaubnis 3 Punkte im Fahreignungsregister eingetragen. Die fahrlässige Körperverletzung wird gemäß § 230 Absatz 1, Satz 1 StGB nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält. Ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung wird bei schweren Verletzungen bejaht.

 

Für die Verteidigung bei Vorwurf einer fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr bestehen verschiedene Ansatzpunkte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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