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Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung - SGB IX

Das Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) beinhaltet die gesetzlichen Regelungen zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen. Das SGB IX trat 2001 in Kraft.

 

Ziel der gesetzlichen Regelungen ist nach § 1 Satz 1 SGB IX, behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen in ihrer Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern, Benachteiligungen zu vermeiden oder ihnen entgegenzuwirken.

 

Durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) erfährt das SGB IX seine größte Reform seit seinem Bestehen. In vier Reformstufen von 2017 bis 2023 soll die Teilhabe behinderter Menschen weiter vertieft werden und eine stärkere individuelle Selbstbestimmung ermöglicht werden.

 

Das SGB IX ist von großer Bedeutung für die Gesellschaft. Dies wird deutlich, wenn man die Daten des Statistischen Bundesamtes zur Behinderung für das Jahresende 2015 betrachtet. Zum Jahresende 2015 lebten 7,6 Mio. Menschen mit einer anerkammten Schwerbehinderung in Deutschland. Dies entspricht einen Anteil von 9,3% der Gesamtbevölkerung. 32% der schwerbehinderten Menschen sind 75 Jahre oder älter. 44% der schwerbehinderten Menschen sind zwischen 55 Jahre und 74 Jahre alt. Die häufigste Ursache einer Behinderung beruht auf einer Krankheit und beträgt 86%. Ein Grad der Behinderung von 100 war bei 24% festgestellt und bei 33% war ein Grad der Behinderung von 50 zuerkannt.

 

 

 

 

 

 

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